Mein Fazit für 2025 oder: Was ich endlich nicht mehr tue
Für 2026 habe ich keine Vorsätze.
Ich habe eine Absage.
Wir leiden im Business nicht an Mangel an Optionen, sondern an Filterversagen.
KI kann uns heute tausend neue Wege zeigen, um beschäftigt zu wirken.
Aber Erfolg entsteht 2026 nicht durch das, was du zusätzlich tust, sondern durch das,
was du endlich weglässt.
Nach 40+ KI-Workshops in diesem Jahr habe ich eins gelernt:
Die produktivsten Teams lassen mehr weg, als sie hinzufügen.
Das ist meine Not-to-Do-Liste 2025 für Leadership & KI:
❌ 1. KI blind vertrauen
Wenn der Praktikant halluziniert, korrigierst du ihn.
Wenn die KI halluziniert, kopierst du es in die Präsentation?
👉 Leadership-Fix:
KI liefert den Entwurf (Output). Du lieferst das Urteil (Outcome).
Wer das nicht trennt, macht sich überflüssig.
❌ 2. Weiterarbeiten wie 2020
Wer KI immer noch als „nettes Tool für Texte“ sieht, verpasst die eigentliche Revolution.
Wir erleben keine technische Evolution, sondern eine Kompetenz-Inversion.
👉 Leadership-Fix:
Hör auf, Tools zu implementieren. Fang an, Denkweisen zu transformieren.
Wenn im Workshop jemand sagt: „Ich fühle mich 10 Jahre jünger“, dann ist es der richtige Weg. 😄
❌ 3. Mitarbeitende zu „Usern“ degradieren
KI automatisiert Prozesse. Wenn du deine Leute auch nur Prozesse abarbeiten lässt, konkurrieren sie direkt mit der Maschine (und werden verlieren).
👉 Leadership-Fix:
Dein Team muss nicht mehr „abarbeiten“, sondern „mitdenken“.
Kreativität ist die einzige Versicherung gegen Automatisierung.
❌ 4. Perfektion anstreben
Perfektionismus war schon immer teuer. Im KI-Zeitalter ist er tödlich.
Wer wartet, bis der Prompt perfekt ist, wurde schon dreimal überholt.
👉 Leadership-Fix:
„Good enough to try“ ist das neue Perfekt.
Experimentiergeist schlägt Planungsgenie.
❌ 5. Feedback durch KPIs ersetzen
Dashboards zeigen dir, was vorgefallen ist.
Nur Menschen erklären dir, warum.
👉 Leadership-Fix:
Vertraue den Daten, aber verifiziere mit Empathie.
Wer nur Zahlen „führt“, verpasst die Menschen, die sie erzeugen.
❌ 6. Das eigene Update verweigern
„Dafür bin ich zu alt / zu busy / zu sehr Chef.“
Gefährlicher Satz. KI verändert die Spielregeln monatlich.
👉 Leadership-Fix:
Neugier ist dein Antivirus gegen Business-Obsoleszenz.
Lernzeit ist keine verlorene Zeit, sondern Investitionsschutz.
❌ 7. Stolz auf „Busy“ sein
KI schenkt uns Zeit. Wenn du diese gewonnene Zeit sofort wieder mit Meetings und PowerPoints verstopfst, hast du das Spiel nicht verstanden.
👉 Leadership-Fix:
Fokus ist der neue Luxus.
Nutze KI als Zeitgewinn, nicht als Stressbeschleuniger.
Fazit: Weniger ist mehr. Wirklich.
Vielleicht brauchen wir 2026 gar keine neuen Ziele.
Vielleicht reicht es, ein paar alte Dummheiten konsequent zu löschen.
Ein kluger Kopf sagte mal:
„Man muss nicht brillant sein. Es reicht oft schon, nicht dumm zu sein.“

Mein persönliches Fazit für 2025
Dieses Jahr war ein Geschenk.
Ich durfte über 40 Workshops gestalten, hunderte Menschen treffen und immer wieder erleben, wie Empathie trifft KI funktioniert.
Nicht als Buzzword, sondern als echte Transformation.
Die schönsten Momente?
Wenn jemand nach dem Workshop sagt: „Das war wie Rock’n’Roll.“ Oder einfach nur: „Ich fühle mich 10 Jahre jünger.“
Dafür bin ich unendlich dankbar.
Für die vielen Begegnungen.
Für euer Vertrauen.
Für euer Feedback, das mich jeden Tag besser macht.
Und ich freue mich jetzt schon auf 2026:
Auf neue Workshops, alte Freunde, spannende Projekte.
Und hoffentlich wieder viele Momente, die uns alle ein bisschen jünger fühlen lassen 😊.
Komm gut voran. Komm gut an. Komm gut ins neue Jahr.
Habt eine wunderbare Weihnachtszeit.
Wir sehen uns im neuen Jahr.
Dieser Artikel ist zuerst am 16.12.2025 als Newsletter erschienen. Wenige Tage später wird er automatisch als Blogartikel veröffentlicht. Du möchtest alle News immer direkt lesen?
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