Du bist „ultra-produktiv“ mit KI, aber deine wichtigsten Projekte stagnieren. Das ist der Grund.
Vergiss „100 magische ChatGPT-Prompts“.
Vergiss das nächste „revolutionäre“ KI-Tool.
Die erfolgreichsten Menschen wissen:
Es geht nicht darum, mehr KI zu nutzen.
Es geht darum, sie nicht für das Falsche zu nutzen.
Vor 6 Monaten sah mein „KI-Output“-Ordner aus wie ein digitales Versuchslabor.
- 50 zusammengefasste Artikel.
- 30 „kreative“ Social-Media-Post-Entwürfe.
- 10 „perfektionierte“ E-Mails, an denen die KI 20 Minuten gefeilt hat.
Ich war „ultra-KI-produktiv“.
Das Problem: Ich drehte mich im Kreis.
Meine Workshop- und Keynote Vorbereitung?
Im Leerlauf.
Ich war beschäftigt mit KI, aber nicht erfolgreich durch KI.
Durch Zufall entdeckte ich Rolf Dobellis wunderbares Buch – Die Not-To-Do-Liste.
Sein Credo: Bewusstes Vermeiden von Fehlern und Dummheiten führt zuverlässiger zu Glück und Erfolg als eine komplexe Liste positiver Handlungen.
Und dann übertrug ich das Konzept von Rolf Dobelli auf KI.
Die KI-Not-To-Do-Liste.

Warum dein Gehirn dich scheitern lässt (mit KI).
Dobelli sagt (und er hat verdammt recht):
Wir scheitern jeden Tag an den Dingen, die wir lassen sollten.
Das ist der Unterschied zwischen KI-Amateuren und KI-Profis.
Unser Gehirn liebt das „Ja“ zur KI.
- „Ja, fass mir diesen 20-Seiten-Report zusammen“ (den du eh nie lesen wirst).
- „Ja, schreib mir 10 Varianten für diesen einen Satz“ (obwohl der erste gereicht hätte).
- „Ja, generier mir ein lustiges Bild einer Katze als Astronaut“ (während ein Kunde auf Antwort wartet).
Das Problem:
Jedes „Ja“ zu einer unwichtigen KI-Aufgabe ist ein hartes „Nein“ zu deinem wahren Erfolg.
Hier sind die 4 Dinge, die ich sofort gestrichen habe:
KI-Not-to-Do #1: Intellektuelles Fast-Food konsumieren.
Keine Zusammenfassungen mehr von Artikeln, die für mein Business irrelevant sind. Nur weil es schnell geht, heißt es nicht, dass es wichtig ist. (Dobelli Not-to-Do #7)
KI-Not-to-Do #2: Die KI als Orakel behandeln.
Aufhören, die KI nach „der einen perfekten Strategie“ zu fragen. KI ist ein Werkzeug, kein Messias. Sie halluziniert Fakten und hat keine Ahnung von deinem echten Markt. (Dobelli Not-to-Do #4)
KI-Not-to-Do #3: Perfektionismus-Looping.
Nie wieder 30 Minuten an einem Prompt feilen, um eine interne E-Mail „noch menschlicher“ klingen zu lassen. 80 % „gut genug“ in 2 Minuten schlägt 100 % „perfekt“ in 30 Minuten. (Dobelli Not-to-Do #7)
KI-Not-to-Do #4: „Müll rein, Müll raus“ akzeptieren.
Aufhören, faule Ein-Satz-Prompts zu stellen („Schreib mal was über Vertrieb“) und sich dann wundern, dass generischer Müll rauskommt. (Dobelli Not-to-Do #1 & #3)
Das Ergebnis nach 30 Tagen:
Weniger KI-Spielerei. Weniger digitaler Lärm. Mehr Fokus.
Fokus durch Subtraktion:
So nutzt du das Prinzip
Das ist nicht Prompt Engineering.
Das ist Energie-Management.

→ Der Amateur (To-Do-Liste):
- „KI 100 Kalt-E-Mails schreiben lassen.“
- „KI bitten, ‚kreativer‘ zu sein.“
- „KI nach allgemeinen Marktdaten fragen.“
→ Der Profi (Not-to-Do-Liste):
- „KI NICHT den ersten Entwurf ohne glasklaren Kontext (Persona, Schmerzpunkt, Ziel) starten lassen.“
- „KI NICHT für finale strategische Entscheidungen nutzen.“
- „KI NICHT ohne menschliche Empathie-Prüfung auf einen echten Kunden loslassen.“
Stell dir vor…
…du beendest deinen Tag und hast die KI nur für 3 Aufgaben genutzt. Aber es waren die richtigen 3.
…du lässt all den Lärm, die schlechten Prompts und die Zeitfresser weg.
Das ist Fokus durch Subtraktion.
Welche KI-Aufgabe streichst du HEUTE von deiner Liste?
Es gewinnt, wer das Wissen der Besten am schnellsten nutzt.
Dieser Artikel ist zuerst am 25.11.2025 als Newsletter erschienen. Wenige Tage später wird er automatisch als Blogartikel veröffentlicht. Du möchtest alle News immer direkt lesen?
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